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		<title>Sucht Info Schweiz Aktuell</title>
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			<title>Sucht Info Schweiz Aktuell</title>
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		<lastBuildDate>Tue, 07 Sep 2010 12:00:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Prävention im Kanton Genf: Wirkung der Verkaufseinschränkungen für Alkohol</title>
			<link>http://www.sfa-ispa.ch/aktuell/article/praevention-im-kanton-genf-wirkung-der-verkaufseinschraenkungen-fuer-alkohol/</link>
			<description> Zeitliche und örtliche Verkaufseinschränkungen für alkoholische Getränke stellen ein wirksames...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ab Februar 2005 verstärkte der Kanton Genf die Präventionsbemühungen beim Alkohol: Seit diesem Datum gilt für Läden ein Alkoholverkaufsverbot zwischen 21 und 7 Uhr; Tankstellen und Videotheken dürfen keine alkoholischen Getränke im Sortiment haben. Dass solche Massnahmen namentlich den Jugendschutz stärken und das Rauschtrinken einschränken können, verdeutlicht die aktuelle Untersuchung von Sucht Info Schweiz im Auftrag des BAG. 
<h3>Weniger Spitaleinlieferungen</h3>
Für die vorliegende Untersuchung hat ein Forscherteam die Entwicklung der alkoholbedingten Spitaleinlieferungen im Kanton Genf analysiert und mit der übrigen Schweiz verglichen. Zwischen 2002 und 2007 nahm die Anzahl der Spitaleinlieferungen aufgrund von Alkoholvergiftungen in der Schweiz insgesamt zu. Im Kanton Genf gingen diese Notaufnahmen bei den 10- bis 15-Jährigen seit 2005 im Gegensatz zu den anderen Kantonen zurück. Bei den 16- bis 29-Jährigen war die Zunahme im Kanton Genf geringer als in der übrigen Schweiz. Ohne Einführung dieser Massnahme wäre die Entwicklung im Kanton Genf negativer verlaufen. Gemäss Schätzung war hier die Zahl der Notaufnahmen wegen Alkoholvergiftungen bei den 10- bis 29-Jährigen zwischen 2005 und 2007 infolge der Verkaufseinschränkung um 35% tiefer. Keine Auswirkung zeigte sich bei den über 29-Jährigen. „Auch wenig einschränkende Massnahmen beeinflussen letztlich das Rauschtrinken und die Notaufnahmen“, folgert Matthias Wicki, Forscher bei Sucht Info Schweiz.
Berücksichtigt wurden die in den Spitalstatistiken monatlich dokumentierten Fälle von Alkoholvergiftungen der Jahre 2002 bis 2007. Sie bilden einen Indikator für das Rauschtrinken. Jugendliche und junge Erwachsene kaufen alkoholische Getränke oft ungeplant und spontan ein. Verkaufseinschränkungen in den Geschäften beeinflussen daher die konsumierten Mengen. Da junge Menschen häufig punktuell trinken und über die Stränge schlagen, ist der Zusammenhang zwischen Rauschtrinken und den Einschränkungen beim Alkoholverkauf naheliegend.
<h3>Verkauf und Konsum hängen zusammen</h3>
Die internationale Literatur bestätigt, dass gerade bei Jugendlichen die Erhältlichkeit von Alkohol mit dem Konsum bzw. alkoholbezogenen Problemen zusammenhängen. Verkaufseinschränkungen sind hier eine wirksame Präventionsmassnahme, wenn sie denn eingehalten werden. Die Erfahrung im Kanton Genf zeigt, dass der eingeschränkte Zugang zu alkoholischen Getränken die Basis einer wirksamen Politik ist, um problematischem Alkoholkonsum bei Jugendlichen vorzubeugen, sofern Kontrollen beim Vollzug sowie Massnahmen zur Gesundheitsförderung dazukommen. 

<h3>Forschungsbericht zum Download</h3>
Gmel, G., &amp; Wicki, M. (2010). <link fileadmin/user_upload/Intoxicationen_Genf_RR54A.pdf>Effekt der Einschränkung der Erhältlichkeit von Alkohol auf Alkohol-Intoxikationen im Kanton Genf</link> (Forschungsbericht Nr. 54-A). Lausanne: Sucht Info Schweiz.
<h3>Sucht Info Schweiz in Kürze</h3>
Sucht Info Schweiz will Probleme verhüten oder vermindern, die aus dem Konsum von Alkohol, anderen psychoaktiven Substanzen oder potenziell abhängigkeits-erzeugenden Verhaltensweisen hervorgehen. Sucht Info Schweiz konzipiert und realisiert Präventionsprojekte, engagiert sich in der Gesundheitspolitik und der psychosozialen Forschung. Sie ist eine private, parteipolitisch unabhängige Organisation mit gemeinnützigem Zweck. Sucht Info Schweiz ist auf nationaler Ebene tätig und pflegt Kontakte zu Institutionen im Ausland. Wir treten daher auch unter den Bezeichnungen Addiction Info Suisse, Dipendenze Info Svizzera und Addiction Info Switzerland auf.<br />Im Rahmen des Nationalen Programms Alkohol (NPA) setzt Sucht Info Schweiz mehrere Aktivitäten um, unter anderem Angebote für Kinder aus alkoholbelasteten Familien und die Alkoholprävention an Schulen. 
<b>Auskunft: <br /></b>Sucht Info Schweiz<br />Monique Helfer<br />Medienverantwortliche<br /><link mhelfer@sucht-info.ch>mhelfer@sucht-info.ch</link> <br />Tel.: 021 321 29 74]]></content:encoded>
			<category>Jugendliche</category>
			<category>Alkohol</category>
			<category>Rauschtrinken</category>
			<category>Öffentlicher Raum</category>
			<category>Pressemeldungen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 10:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Ruf nach Ordnung und Schrei nach Freiheit</title>
			<link>http://www.sfa-ispa.ch/aktuell/article/ruf-nach-ordnung-und-schrei-nach-freiheit/</link>
			<description>Die Verantwortlichen der Suchtpolitik stehen in der Zwickmühle: Auf der einen Seite hören sie den...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2 class="csc-firstHeader">Public Spaces</h2>
Eine Parkanlage, ein paar Bänke. Und ein paar Menschen, die hier tagein, tagaus sitzen, eine Bierflasche in der Hand, die Kleider abgewetzt. Die anderen, die mit der Wohnung und dem Job, verirren sich nur selten hierher. Die wollten eh nur betteln, sagen sie. Sie stören sich am Abfall, der herumliegt, und am Geruch der Hoffnungslosigkeit, welcher in der Luft liegt. Oder sie sind peinlich berührt von der Armut, die hier tiefer geht als nur bis zum leeren Portemonnaie.<br /><br />Dass die Szenen der Drogenkonsumierenden nicht einfach sich selbst zu überlassen sind, darin sind sich die meisten Schweizer Städte einig. Wenn auch von den Menschen, welche die einschlägigen Plätze frequentieren, in der Regel keine Gefahr ausgeht, fühlen sich viele unwohl in ihrer Haut, wenn sich ihr Weg mit demjenigen der Randständigen kreuzt.
<h3>Vorläufig geduldet in Chur</h3>
So hilflos wie die Bürgerinnen und Bürger reagieren auch manche der Städte, in denen sich die Randständigen aufhalten. In Chur etwa haben sie den Stadtgarten in Beschlag genommen. Andere Personen meiden seitdem den Ort, was die Behörden gerne ändern würden. Der Stadtrat würde den Park im Herzen der Stadt gerne erneuern, aufwerten und der breiten Bevölkerung zugänglich machen. <br /><br />Doch diesen Plänen sind die Menschen am Rande der Gesellschaft im Weg. „Es gibt in unserer Stadt nicht viele andere Möglichkeiten“, sagt der Leiter der sozialen Dienste Chur, Hans Joss. Bevor kein neuer Standort gefunden ist, können die Alkohol- und Drogenabhängigen nicht aus dem Stadtgarten vertrieben werden.<br /><br />Dass bis anhin keine wirkliche Lösung gefunden worden ist, hängt auch mit der Abstimmung über den neuen Finanzausgleich im Kanton Graubünden zusammen. Dieser wurde im März dieses Jahres knapp abgelehnt. Weil die Gemeinden davon ausgegangen sind, dass der Sozialbereich an den Kanton übergehen würde, packten sie keine neuen Aufgaben an. Doch das Volk lehnte die Vorlage überraschend und äusserst knapp ab. Nun liegt der Ball wieder bei den Gemeinden – in diesem Fall bei der Stadt Chur, die nun selber eine Lösung für ihre Randständigen suchen muss. 
<h3>Ungeliebtes Thema in Yverdon</h3>
Auch in Yverdon gehört die Situation der Randständigen offenbar nicht zu den Themen, zu denen man sich besonders gern äussert. Sozialvorsteherin Nathalie Saugy verweist an den Chef der Abteilung Erziehung und Jugend, Laurent Exquis. Dieser wiederum gibt den Ball weiter an Sozialarbeiterin Cassia Rossetti.<br /><br />Rossetti, die in engem Kontakt zu den Menschen auf der Strasse steht, betont die menschliche Seite der Frage. In einer Gesellschaft, in der jeder seines Glückes Schmied sein muss, sei es doppelt schwierig, immer wieder mit seinen Grenzen konfrontiert zu werden. „In erster Linie muss man mit den Abhängigen an ihrem Selbstvertrauen arbeiten.“ Alkohol könne in einem gewissen Sinn auch ein Lebensinhalt sein, sagt Rossetti. „Wenn man ihnen den wegnimmt, was haben sie dann noch?“<br /><br />Es gebe in der Region Yverdon Angebote an geschützten Arbeits- und Beschäftigungsmöglichkeiten. Als Beispiel nennt sie die Kunsttherapie. Diese eröffnet die Möglichkeit, inneres Leiden auszudrücken und in etwas zu verwandeln, das von der Gesellschaft anerkannt sei. „Doch es besteht ein Dilemma: Die Leute möchten nicht beschäftigt werden, sie wollen eine ,richtige‘ Arbeit. Doch viele schaffen dies aufgrund ihres Alkoholkonsums nicht.“ Es sei oft ein weiter Weg, bis sie sich eingestehen können, dass sie eine „normale“ Arbeit nicht schaffen, sagt Rossetti.
<h3>Gefördert im „Azzurro“</h3>
Darum geht man in Bern schon seit zehn Jahren andere Wege. Das Restaurant „Azzurro“ des Blauen Kreuzes bietet nicht nur eine alkoholfreie Stammtisch-Atmosphäre, sondern auch eine Reihe von Arbeitsplätzen für Menschen, die eine Zeit lang auf der Gasse gelebt hatten. Hier erbringen echte Arbeitskräfte eine echte Leistung, die Teilnehmenden werden nicht nur beschäftigt. Anders als im freien Arbeitsmarkt ist es zwar auch möglich, einmal auszufallen – aber nicht ohne Konsequenzen: Steht der Koch nicht an den Töpfen, bleiben die Teller leer. Das „Azzurro“ füllt damit eine Lücke zwischen den Beschäftigungsprogrammen und dem ersten Arbeitsmarkt.<br /><br />„Auf diese Weise stärken wir das Selbstvertrauen, aber auch das Pflichtbewusstsein der Teilnehmerinnen und Teilnehmer“, sagt Irene Abderhalden, heute Leiterin Prävention bei Sucht Info Schweiz, welche das Projekt vor zehn Jahren mitinitiierte. Sie weiss auch, warum das Projekt zum Erfolg wurde: „Die Betroffenen waren von Anfang an gleichberechtigte Partner. „Azzurro“ war kein Sozialarbeiter-Projekt, zu dem sie dann eingeladen wurden.“ Das habe auch dazu geführt, dass sich die Teilnehmenden im Zweifelsfall eher mit der Projektleitung solidarisierten als beispielsweise mit anderen Teilnehmenden, welche im „Azzurro“ zu dealen versuchten. Es habe „Null Disziplinprobleme“ gegeben, sagt Abderhalden. 
<h3>Mehr auf die Randständigen eingehen</h3>
Sucht Info Schweiz – damals noch unter dem Namen SFA – hat die Studie „Public Spaces“ im vergangenen Jahr gemeinsam mit dem ISGF in Zürich im Auftrag des Nationalfonds erstellt. Untersucht wurden elf Treffpunkte von Randständigen in Bern, Zürich, Lausanne, Yverdon und Chur. Die Studie richtet sich an Sozialarbeitende, politische Instanzen und andere Personen, die im direkten oder indirekten Kontakt mit den Betroffenen sind. Sie soll ihnen die Möglichkeit geben, besser auf die Bedürfnisse der Menschen am Rande der Gesellschaft einzugehen und Programme zur Gesundheitsförderung oder zur Integration zielgerichtet voranzutreiben. <br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Alkohol</category>
			<category>Rauschtrinken</category>
			<category>Öffentlicher Raum</category>
			<category>Standpunkte</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 17:12:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Trinken im öffentlichen Raum - Endstation Gasse</title>
			<link>http://www.sfa-ispa.ch/aktuell/standpunkte/article/trinken-im-oeffentlichen-raum-endstation-gasse/</link>
			<description>Man nennt sie Obdachlose, Stadtstreicher oder Clochards: Menschen am Rande der Gesellschaft, oft...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Für viele sind die randständigen Menschen in den Städten ein rotes Tuch. Sie belästigten Passanten durch Betteln und verursachten Dreck, heisst es. Gewisse Politiker profilieren sich an angeblichen oder tatsächlichen Missständen, doch ohne wirklich Lösungen zu präsentieren, die diesen Menschen helfen würden. Eine Studie, welche Sucht Info Schweiz gemeinsam mit dem Zürcher Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung ISGF durchgeführt hat, räumt mit Vorurteilen und Halbwissen auf. <br /><br />Meist sind es Alkohol- oder Drogenabhängige, die sich an den einschlägigen Orten aufhalten. Es fällt auf, dass sich die Alkohol- und die Drogenszenen nur wenig vermischen; es gibt Plätze, an denen der Konsum von Alkohol, und solche, an denen der Konsum von Drogen vorherrscht. Auch sonst hatte jeder der elf untersuchten Plätze in fünf Städten der französisch- und der deutschsprachigen Schweiz seinen eigenen Charakter, was die Frequentierung, das Alter, den Geschlechtermix oder die hauptsächlich konsumierten Substanzen betrifft. <br /><br />So halten sich am Zürcher Bahnhof Stadelhofen zu über drei Vierteln Personen unter 35 Jahren auf, die Hälfte von ihnen ist ohne festen Wohnsitz. Die meisten dieser Personen trinken vor allem Alkohol, nur wenige konsumieren auch Heroin. Demgegenüber konsumieren auf der Place de la Riponne in Lausanne zwei von drei Personen Heroin, weniger als die Hälfte hat einen hochriskanten Alkoholkonsum; der Platz ist also ein typischer „Drogenplatz“. Mehr als die Hälfte der Personen ist über 35 Jahre alt, der Anteil an Obdachlosen ist gerade mal halb so hoch wie in Zürich. 
<h3>Krankheiten und Übergriffe</h3>
Die Menschen, die sich grossteils seit mehreren Jahren, zum Teil gar seit Jahrzehnten, auf den Plätzen aufhalten, leiden häufig unter körperlichen und psychischen&nbsp; Krankheitssymptomen. Besonders Müdigkeit, Gelenk- und Knochenschmerzen, Appetitlosigkeit und Taubheitsgefühle wurden häufig genannt. Zwei Drittel geben an, dass sie schon einmal beinahe gestorben wären. Bei der Hälfte dieser Personen war eine Überdosis Alkohol oder Drogen schuld, bei vielen waren aber auch Unfälle oder Gewalt der Grund.<br /><br />Auf den Plätzen machen die Frauen insgesamt nur etwa einen Viertel der Anwesenden aus – die Studie bestätigt damit die subjektive Wahrnehmung. Sie sind überdurchschnittlich oft Opfer von sexuellen Übergriffen; zwei Drittel von ihnen berichtete von sexuellem Missbrauch. Ein grosser Teil dieser Übergriffe geschah bereits im Kindesalter. Die Studie legt die Vermutung nahe, dass Missbrauch zumindest ein Mitgrund für die Sucht ist.
<h3>Angst und Verunsicherung</h3>
Von „normalen“ Passantinnen und Passanten fühlen sich die Randständigen häufig gleichgültig bis abschätzig behandelt. Oft nehmen sie Angst und Verunsicherung, aber auch Wut und Aggression wahr. Diese Wahrnehmung bestätigen auch die Passantinnen und Passanten selbst. Sie reagieren häufig mit Ärger oder Unbehagen, manchmal aber auch mit Mitgefühl, wie die Studie ermittelt hat. <br /><br />Entsprechend grenzt die Öffentlichkeit die randständigen Menschen aus; häufig bekommen sie Bemerkungen zu hören wie: „Geht doch lieber arbeiten“ – eine Aufforderung, welcher die meisten noch so gerne nachkommen würden, wenn sie dazu Gelegenheit hätten. Doch viele der Passantinnen und Passanten würden einen Randständigen kaum für eine Anstellung empfehlen. Wie ein Stück Treibholz, vergleicht Florian Labhart, der die Studie für Sucht Info Schweiz verantwortet hat: Immer wieder gegen das Ufer geworfen, ohne dort je Ruhe zu finden.<br /><br />Auch Labhart, der in der Nähe eines der Treffpunkte in Lausanne wohnt, kannte die Gefühle des Vorbehalts gegenüber den Randständigen. Er habe sich zwar nie bedroht gefühlt, spontan Kontakt mit den Personen aufzunehmen hätte er aber nicht gewagt; zu fremd sei ihm die Szene gewesen. Erst für die Befragungen im Rahmen der Studie traute er sich, den Schritt zu tun, und gesellte sich zu den Menschen auf den Plätzen von Lausanne. „Ich war überrascht von der Herzlichkeit, mit der sie mir begegneten. Sie waren offensichtlich froh, dass sich jemand von ausserhalb für sie interessierte.“ 
<h3>Das letzte soziale Netz</h3>
Die Betroffenen fühlen sich häufig einsam. Mehr als 60 Prozent der Befragten gaben an, sich manchmal oder gar immer einsam zu fühlen. Der grösste Teil kommt denn auch zu den Treffpunkten um Freunde zu treffen und den Kontakt zu Gleichgesinnten zu pflegen. Je nach Ort bewegen sich die Zahlen zwischen 50 und 100 Prozent. Nur jede oder jeder zehnte hingegen hält sich an diesen Orten auf, um zu betteln.<br /><br />Die romantische Vorstellung des Clochards, der freiwillig seine warme Wohnung mit dem Platz unter der Brücke vertauscht, liess sich für Florian Labhart nicht halten: „Mir wurde bewusst, dass die Randständigen ihr Leben auf der Gasse nicht gewählt haben.“ Vielmehr seien es ihre Lebensumstände gewesen, die ihnen zuletzt nur noch einen Platz an einem dieser Treffpunkte übrig gelassen hatten. „Die Gruppe von anderen gestrandeten Existenzen ist für sie das letzte soziale Umfeld, das ihnen geblieben ist. Es ist für sie besser als ganz allein zu sein“, sagt Labhart.<br /><br />Die Studie aus dem Jahr 2008 hat Sucht Info Schweiz (damals noch unter dem Namen SFA) gemeinsam mit dem Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung ISGF in Zürich im Auftrag des Nationalfonds erstellt. Untersucht wurden elf Treffpunkte von Randständigen in Bern, Zürich, Lausanne, Yverdon und Chur. Die Studie richtet sich an Sozialarbeitende, politische Instanzen und andere Personen, die im direkten oder indirekten Kontakt mit den Menschen am Rande der Gesellschaft stehen. Sie soll ihnen die Möglichkeit geben, besser auf deren Bedürfnisse einzugehen und Programme zur Gesundheitsförderung oder zur Integration zielgerichtet voranzutreiben.]]></content:encoded>
			<category>Standpunkte</category>
			<category>Alkohol</category>
			<category>Rauschtrinken</category>
			<category>Öffentlicher Raum</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 17:12:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kommentar </title>
			<link>http://www.sfa-ispa.ch/aktuell/article/kommentar/</link>
			<description>Es gibt Lösungen!
Menschen, die am Rande der Gesellschaft leben, werden offensichtlich auch von...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2 class="csc-firstHeader">Es gibt Lösungen!</h2>
Menschen, die am Rande der Gesellschaft leben, werden offensichtlich auch von der Politik nur am Rande wahrgenommen. Im besten Fall wird ihnen ein Ort zugewiesen, an dem sie sich aufhalten können – im schlechtesten Fall werden sie von Platz zu Platz gejagt. Mit einer Politik, die sich an den Bedürfnissen von alkohol- und drogensüchtigen Menschen orientiert, sie ernst nimmt und ihnen eine Perspektive eröffnet, lassen sich kaum Wählerstimmen gewinnen. <br /><br />Es ist auch die Gesellschaft als Ganzes, die es zugelassen hat, dass Menschen in die Abhängigkeit gerutscht sind. Es ist nur konsequent, wenn die Gesellschaft ihren Teil der Verantwortung dafür übernimmt, dass diese einigermassen menschenwürdig leben und dass sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten arbeiten können.<br /><br />Das Projekt Azzurro des Blauen Kreuzes Bern zeigt, wie dies aussehen könnte: Menschen, die sozial schlecht integriert sind, übernehmen Verantwortung für einen Betrieb und setzen sich für ihn ein. Dabei gewinnen sie Selbstvertrauen und Sicherheit – die wichtigsten Voraussetzungen, um eine Chance auf den Wiedereinstieg im Berufsleben zu haben. Und selbst wenn dies nicht gelingen sollte, ist die Mitarbeit in einem Projekt wie Azzurro immer noch besser als seine Tage an den Randständigen-Treffpunkten zu verbringen.<br /><br />Gleichzeitig muss es aber auch ein Ziel sein, die Öffentlichkeit über die Probleme von randständigen Menschen zu informieren. In den meisten Fällen sind nicht sie es, die sich dieses Leben ausgesucht haben. In der Regel würden sie gerne arbeiten – wenn sie es denn könnten. Ihnen Unwillen vorzuwerfen, ist deshalb zynisch. Auch dass sie bettelten und Gewalt anwendeten, lässt sich aufgrund der Studien nicht halten. <br /><br />Zeit also, mit Vorurteilen aufzuräumen. Wenn sich mit Menschen am Rande der Gesellschaft schon keine Wählerstimmen holen lassen, dann sollen diese Menschen wenigstens nicht als Projektionsfläche für diffuse Ängste gewisser Mitbürgerinnen und Mitbürger missbraucht werden können.<br /><br />Thomas Uhland<br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Alkohol</category>
			<category>Öffentlicher Raum</category>
			<category>Standpunkte</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 17:11:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Glücksspielsucht – ein ernst zu nehmendes Tabu</title>
			<link>http://www.sfa-ispa.ch/aktuell/article/gluecksspielsucht-ein-ernst-zu-nehmendes-tabu/</link>
			<description>Fachleute brauchen mehr Wissen über problematisches Spielverhalten, die Prävention steht erst in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Mehr als 120 000 Personen in der Schweiz spielen exzessiv. Eine Schweizer Studie zeigt, dass 1,5 Prozent der Bevölkerung ab 15 Jahren ein risikoreiches Glücksspielverhalten aufweisen und weitere 0,5 Prozent spielsüchtig sind. Sie verlieren die Kontrolle, sie bringen sich und ihre Angehörigen in Schwierigkeiten und Geldnöte. Mehr als 23 000 Personen sind in der Schweiz mit einer Spielsperre in einem Casino belegt. „Die Problematik ist da und die Prävention muss intensiviert werden“, stellt Silvia Steiner fest, Präventionsfachfrau von Sucht Info Schweiz. Sie koordiniert das Projekt zur Glücksspielsucht, das Sucht Info Schweiz im Auftrag von zehn Deutschschweizer Kantonen leitet. <br /><br />Eine umfassende Analyse der aktuellen Lage zeigt mehrfachen Handlungsbedarf: Die meisten Präventionsfachstellen bräuchten mehr Wissen sowie den Auftrag, Prävention für Glücksspielsucht zu betreiben. Vorbeugende Massnahmen gibt es in der Deutschschweiz bisher kaum und Betroffene wissen oft nicht, wo sie sich hinwenden können. Das öffentliche Bewusstsein für die Glücksspielproblematik ist wenig ausgeprägt. Nötig ist ein Paket von Massnahmen, welche die Spiele selbst, die Werbung und den Zugang zu den Spielen einschränken. Gleichzeitig müssen besonders gefährdete Gruppen, Angehörige von problematisch Spielenden und die Allgemeinbevölkerung angesprochen werden. „Auch eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Spielanbietern und Suchtfachstellen ist wünschenswert, da die problematisch Spielenden während dem Spiel am besten erreichbar sind“, ergänzt Silvia Steiner. 
<h3>Durch alle Einkommensschichten</h3>
Arbeitslose sind besonders gefährdet, problematisch zu spielen. Und wer von hohen Gewinnchancen und der Kontrolle über Gewinn und Verlust überzeugt ist, riskiert mehr. Eine grössere Risikobereitschaft fördern bestimmte Spiele selbst: schnelle Spielabfolgen oder Effekte wie Musik oder Licht. Starker Alkoholkonsum und intensives, riskantes Spiel treten bei Betroffenen häufig zusammen auf. Ausbildung sowie Einkommen spielen laut Studien keine Rolle für problematisches Glücksspiel.
<h3>Internet fördert Spielsucht</h3>
Nebst den klassischen Casinospielen wie Roulette, Poker und Geldspielautomaten sowie den herkömmlichen Lotterie- und Wettangeboten, finden sich vielfältige Angebote an Glücksspielen im Internet. Der Zugang rund um die Uhr, schnelle Spielintervalle, fehlende soziale Kontrolle, bequeme Zugangsmöglichkeiten von Zuhause und am Arbeitsplatz. fördern das problematische Glücksspiel. Erste Studien zeigen: Wer im Internet spielt, verbringt damit mehr Zeit und verspielt mehr Geld als andere Spielende. <br />Problematisches Spielen und Glücksspielsucht sind bis heute wenig erforscht. Das gilt auch für das Glücksspiel im Internet. Angebot und Nutzung haben stark zugenommen. Eine griffige Kontrolle, beispielsweise bei der Verfolgung illegaler Anbieter, zählt zu den grossen Herausforderungen der Zukunft. 
<h3>Projekt zur Prävention der Glücksspielsucht</h3>
Zehn Kantone der Nordwest- und Zentralschweiz (AG, BE, BL, BS, LU, OW, NW, SO, UR, ZG) haben Sucht Info Schweiz beauftragt, ein Konzept zur Prävention der Glücksspielsucht zu erarbeiten. Dieses wird aus der Spielsuchtabgabe der SWISSLOS finanziert. Auf der Basis der Situations- und Bedarfsanalyse wird Sucht Info Schweiz nun den zehn Kantonen konkrete Präventionsmassnahmen für die nächsten Jahre vorschlagen.
<h3>Auch in der Romandie</h3>
Auch für die sechs französischsprachigen Kantone ist Sucht Info Schweiz in der Prävention der Glücksspielprobleme aktiv. Die Konferenz der Direktionen für Gesundheit und Soziales der lateinischen Kantone hatte Sucht Info Schweiz via den GREA (Groupement Romand d’Etudes des Addictions) den Auftrag für eine Kampagne erteilt. Erste Plakate waren im 2010 zu sehen.<br /><br />Bericht <link fileadmin/user_upload/DocUpload/2010_Bericht_Situationsanalyse_Gluecksspiel.pdf _blank>Situationsanalyse Glücksspiel</link><br /><br />
<h3>Sucht Info Schweiz in Kürze </h3>
Sucht Info Schweiz will Probleme verhüten oder vermindern, die aus dem Konsum von Alkohol, anderen psychoaktiven Substanzen oder potenziell abhängigkeitserzeugenden Verhaltensweisen hervorgehen. Sucht Info Schweiz konzipiert und realisiert Präventionsprojekte, engagiert sich in der Gesundheitspolitik und der psychosozialen Forschung. Sie ist eine private, parteipolitisch unabhängige Organisation mit gemeinnützigem Zweck. Sucht Info Schweiz ist auf nationaler Ebene tätig und pflegt Kontakte zu Institutionen im Ausland. Wir treten daher auch unter den Bezeichnungen Addiction Info Suisse, Dipendenze Info Svizzera und Addiction Info Switzerland auf.<br /><br />Auskunft: <br />Monique Helfer<br />Medienverantwortliche<br /><link mhelfer@sucht-info.ch>mhelfer@sucht-info.ch </link><br />Tel.: 021 321 29 74]]></content:encoded>
			<category>Glücksspielsucht</category>
			<category>Pressemeldungen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 10:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Anschaffungen der Bibliothek </title>
			<link>http://www.sfa-ispa.ch/aktuell/publikationen/article/anschaffungen-der-bibliothek/</link>
			<description>Neu im Bestand unserer Fachbibliothek</description>
			<content:encoded><![CDATA[<br />MAAG, Verena<br /><span style="font-weight: bold;">Kaufsucht in der Schweiz : Verbreitung, Ursachen und Konsequenzen </span><br />Zürich : Rüegger Verlag, 2010 – 124 S.<br /><br />Ref : <link http://purl.org/NET/SAPHIR/82840 _blank><span style="font-weight: bold;">E4-27</span></link><br /><br />BEDIN, Véronique / Coord.<br /><span style="font-weight: bold;">Qu'est-ce-que l'adolescence ? </span><br />Auxerre : Sciences humaines éditions, 2009 - 255 p.<br /><br />Ref : <link http://purl.org/NET/SAPHIR/82351 _blank><span style="font-weight: bold;">P1-65</span></link><br /><br /><br />ROLLNICK, Stephen ; MILLER, William; BUTLER, Christopher.<br /><span style="font-weight: bold;">Motivational interviewing in health care : helping patients change behavior</span><br />New York : Guilford Press, 2008 – 210 p.<br /><br />Ref : <link http://purl.org/NET/SAPHIR/82220 _blank><span style="font-weight: bold;">C2-119</span></link><br /><br />BRIGGS, Cynthia A.; PEPPERELL, Jennifer L.)<br /><span style="font-weight: bold;">Women, girls, and addiction : celebrating the feminine in counseling treatment and recovery</span><br />New York : Routledge, 2009 - 220 p.<br /><br />Ref : <span style="font-weight: bold;"><link http://purl.org/NET/SAPHIR/82219 _blank>A0-187</link></span><br /><br />RAYLU, Namrata; OEI, Tian Po<br /><span style="font-weight: bold;">A cognitive behavioural therapy programme for problem gambling: therapist manual </span><br />London : Routledge., 2010 – 253 p.<br /><br />Ref : <link http://purl.org/NET/SAPHIR/82927 _blank><span style="font-weight: bold;">E2-27</span></link><br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Publikationen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neue Artikel der Forschung</title>
			<link>http://www.sfa-ispa.ch/aktuell/publikationen/article/neue-artikel-der-forschung-1/</link>
			<description>Folgende Artikel wurden von den Forscherinnen und Forschern von Sucht Info Schweiz publiziert</description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul><li>Bond, J., Ye, Y., Cherpitel, C. J., Room, R., Rehm, J., Borges, G., et al. (2010). The relationship between self-reported drinking and BAC level in emergency room injury cases: Is it a straight line? Alcoholism: Clinical and Experimental Research, 34(6), 1118 - 1125. <link http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2900453/ _blank linkicon-small-url>Zusammenfassung</link><br /><br /></li><li>Gmel, G. (2010). Case-crossover designs for alcohol use: The potential for more than one bias [Comment]. Journal of Studies on Alcohol and Drugs, 71(4), 620-621. <link http://www.jsad.com/jsad/downloadarticle/Casecrossover_designs_for_alcohol_use_The_potential_for_more_than_one_bia/4796.pdf _blank linkicon-small-url>Link zum PDF</link><br /><br /></li><li>Kuendig, H., Laflamme, L., Gmel, G., Daeppen, J.-B., &amp; Hasselberg, M. (2010). Time of injury in light of prior-to-injury and usual alcohol consumption: An emergency department study. Open Access Emergency Medicine, 2010(2), 61-66. <link http://www.dovepress.com/time-of-injury-in-light-of-prior-to-injury-and-usual-alcohol-consumpti-peer-reviewed-article-OAEM _blank linkicon-small-url>Link zum PDF</link><br /><br /></li><li>Kuntsche, S., Knibbe, R. A., &amp; Gmel, G. (2010). A step beyond - The relevance of depressed mood and mastery in the interplay between the number of social roles and alcohol use. Addictive Behaviors, 35(11), 1013-1020. <link http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20643507?dopt=Citation _blank linkicon-small-url>Zusammenfassung</link><br /><br /></li><li>Maffli, E., &amp; Delgrande Jordan, M. (2010). Altersentwicklung in der Suchthilfe: Neue Herausforderungen für die Praxis? SuchtMagazin, 3, 16-19. <br /><br /></li><li>Schaub, M., Gmel, G., Annaheim, B., Müller, M., &amp; Schwappach, D. (2010). Leisure time activities that predict initiation, progression and reduction of cannabis use: a prospective, population-based panel survey. Drug and Alcohol Review, 29(4), 378-384. <link http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20636653?dopt=Citation - linkicon-small-url>Zusammenfassung</link><br /><br /></li><li>Wicki, M., Kuntsche, E., &amp; Gmel, G. (2010). Drinking at European universities? A review of students' alcohol use. Addictive Behaviors, 35(11), 913-924. <link http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20624671?dopt=Citation _blank linkicon-small-url>Zusammenfassung</link></li></ul>]]></content:encoded>
			<category>Publikationen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 11:15:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Stellungnahme von Sucht Info Schweiz zur Totalrevision des Alkoholgesetzes</title>
			<link>http://www.sfa-ispa.ch/aktuell/article/stellungnahme-von-sucht-info-schweiz-zur-totalrevision-des-alkoholgesetzes/</link>
			<description>Am 30. Juni 2010 hat der Bundesrat die Vernehmlassung für die Totalrevision des Alkoholgesetzes...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Am 30. Juni 2010 hat der Bundesrat die Vernehmlassung für die Totalrevision des Alkoholgesetzes eröffnet. Es handelt sich dabei um eine äusserst wichtige Vorlage, welche die Alkoholpolitik der nächsten Jahrzehnte bestimmen wird. Sucht Info Schweiz hat sich eingehend mit dem Entwurf des totalrevidierten Alkoholgesetzes befasst und eine entsprechende Stellungnahme verfasst, die ab sofort zur Lektüre und auch zur Nutzung hier für Sie bereitsteht. Sucht Info Schweiz fordert alle interessierten Personen und Organisationen auf, aktiv zu werden und mit eigenen Stellungnahmen die Zukunft der Alkoholpolitik mitzugestalten.]]></content:encoded>
			<category>Alkohol</category>
			<category>Stellungnahmen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 09:47:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="http://www.sfa-ispa.ch/uploads/media/Vernehmlassung_Alkoholgesetz.pdf" length ="173566" type="application/pdf" />
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			<title>Les conduites dopantes au travail</title>
			<link>http://www.sfa-ispa.ch/aktuell/article/les-conduites-dopantes-au-travail/</link>
			<description>Da es sich um einen Kongress in französischer Sprache handelt, wird die folgende Medienmitteilung...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Les conduites dopantes à l’aide de stimulants ou de calmants sont utilisées dans le monde du sport, des études et du travail. Ces produits, consommés dans le monde du travail, ne se limitent pas uniquement à la consommation de substances psychoactives dans le but de travailler plus pour être performant. Ce sont aussi des stratégies individuelles et silencieuses pour gérer certaines peurs liées au travail; non seulement pour pouvoir travailler plus, mais également pour supporter psychologiquement les conditions de travail. Mais elles peuvent également faire partie d’un projet d’amélioration des capacités cognitives de l’Homme du futur, pour faire de lui, demain, un Homme &quot;augmenté&quot;. Tels sont les sujets d’actualité que le congrès d’Addiction Info Suisse abordera le 16 septembre à Lausanne.
Dans notre société, la performance est devenue un culte. Elle modèle aujourd’hui l’homme autant dans sa vie privée, sociale que professionnelle. Pour atteindre cet objectif, des produits légaux et illégaux sont utilisés dans le monde du sport, des études et du travail. Les conduites dopantes au travail, usant de stimulants ou de calmants, naviguent entre l’automédication (tenir ou réparer) et l’amélioration (être mieux que bien) des capacités physiques, intellectuelles et cognitives.<br />Pour gérer un stress aigu et continu, un mal-être au travail, des exigences de compétitivité, certains employés et cadres sont tentés par l’utilisation de drogues pour mieux travailler, mieux supporter, mieux s'intégrer. «Nous assistons dès lors à la banalisation de l'assistance chimique de la vie quotidienne dans des sociétés où les valeurs dominantes sont la responsabilité et l'initiative individuelle et où les exigences de contrôle de soi et de performance sont de plus en plus marquées», explique Dwight Rodrick, expert de la prévention chez Addiction Info Suisse.<br />Les conférences du 16 septembre 2010 à Lausanne seront données en langue française. Le congrès s’adresse aux cadres et responsables d’entreprises, aux responsables et personnel des ressources humaines, aux personnes chargées de la santé au travail (médecins, ergonomes, psychologues etc.) et représentant-e-s d’institutions publiques.
Une inscription en <link 725 - linkicon-small-page>ligne</link> au congrès est possible jusqu'au vendredi 27 août 2010.<br />La prévention des substances psychoactives au poste de travail en Suisse romande représente une tâche clé d’Addiction Info Suisse. Le site <link http://www.alcoolautravail.ch>www.alcoolautravail.ch</link> propose des informations complémentaires.
<h3>Addiction Info Suisse en bref </h3>
Addiction Info Suisse entend prévenir ou réduire les problèmes liés à la consommation d’alcool et d’autres substances psychoactives ou à des comportements susceptibles d’entraîner une addiction. Elle conçoit et met en place des projets de prévention et s’engage dans la politique de la santé et la recherche psychosociale. Addiction Info Suisse est une organisation privée, indépendante de tout parti politique, reconnue d’utilité publique. <br />Addiction Info Suisse est active au niveau national et collabore avec des institutions au plan international. Notre nom se décline aussi en trois autres langues: Sucht Info Schweiz, Dipendenze Info Svizzera et Addiction Info Switzerland.
<b>Renseignements</b>
Corine Kibora<br />porte-parole<br /><link ckibora@addiction-info.ch>ckibora@addiction-info.ch</link><br />021 321 29 75]]></content:encoded>
			<category>Unternehmen</category>
			<category>Pressemeldungen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 17:55:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Sucht Info Schweiz fordert griffige Werbevorschriften</title>
			<link>http://www.sfa-ispa.ch/aktuell/article/sucht-info-schweiz-fordert-griffige-werbevorschriften/</link>
			<description>Alkoholwerbung schafft Konsumanreize und positive Einstellungen zum Produkt, gerade auch bei jungen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das total revidierte Alkoholgesetz sieht zu lasche Werbevorgaben für Bier und Wein vor. Die vom Bundesrat in die Vernehmlassung geschickten Bestimmungen für die Werbung bleiben grundsätzlich unverändert. Enttäuschend ist, dass Lifestyle-Werbung nur für Spirituosen unzulässig bleibt, hingegen für Bier und Wein weiterhin möglich ist. Diese Form von Alkoholwerbung vermittelt ein Lebensgefühl, das an Werte wie Sportlichkeit, Jugend oder Erfolg anknüpft. Hier fordert Sucht Info Schweiz einheitliche Regeln für sämtliche alkoholischen Getränke.
<h3>Werbung beeinflusst den Konsum</h3>
Dass Werbung wirkt, ist unter Präventionsfachleuten unbestritten. Jährlich gibt die Alkoholindustrie in der Schweiz Millionen von Franken für Alkoholwerbung aus. Solch millionenschweren Kampagnen, die in allen Medien und im öffentlichen Raum, seit kurzem auch auf Schweizer Fernsehkanälen, sichtbar sind, kann sich niemand entziehen. Attraktive, beruflich, sportlich und sozial erfolgreiche junge Menschen werben für Alkohol und schaffen so eine positive Haltung gegenüber dem beworbenen Produkt. „Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Alkoholwerbung nicht nur die Einstellung von Jugendlichen gegenüber Alkohol, sondern auch deren Konsum-verhalten beeinflusst“, sagt Michel Graf, Direktor von Sucht Info Schweiz. Das Gesetz verbietet zwar Werbung für alkoholische Getränke, die sich an Jugendliche unter 18 Jahren richtet. Dennoch versucht die Alkoholindustrie, junge Konsumierende zu gewinnen. Studien belegen, dass ein früher Konsumeinstieg die Wahrscheinlichkeit erhöht, im Erwachsenenalter einen problematischen Alkoholkonsum zu entwickeln.<br />Nebst dem Verbot der Lifestyle-Werbung sollte gemäss Sucht Info Schweiz die Gelegenheit der Gesetzesrevision genutzt werden, die Werbung für sämtliche alkoholischen Getränke in den elektronischen Medien (Fernsehen, Radio, Internet) zu verbieten.
<h3>Keine Gesetzesumgehung</h3>
Werbeeinschränkungen für alkoholische Getränke können heute mit der Werbung für die alkoholfreien Pendants umgangen werden, welche den gleichen Produktenamen oder das gleiche Erscheinungsbild haben. Deshalb fordert Sucht Info Schweiz, die Werbung für alkoholfreie Getränke mit gleichem Namen oder Aufmachung wie die alkoholhaltigen Produkte zu verbieten.<br />Die Totalrevision des Alkoholgesetzes ist bis Ende Oktober 2010 in der Vernehm-lassung. Einen ersten Positionsbezug von Sucht Info Schweiz zu dem vom Bundesrat am 30. Juni 2010 in die Vernehmlassung geschickten Gesetzestext finden Sie <link de/aktuell/article/alkoholgesetz-gute-stossrichtung-mit-gravierenden-maengeln-ein-erster-positionsbezug-von-sucht-in/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=0&cHash=99fd347b4c72bbee164dedc5d61124c8 - linkicon-small-url>hier</link>.

Auskunft: <br />Monique Helfer<br />Medienverantwortliche<br /><link mhelfer@sucht-info.ch>mhelfer@sucht-info.ch</link> <br />Tel.: 021 321 29 74
<h3>Sucht Info Schweiz in Kürze </h3>
Sucht Info Schweiz will Probleme verhüten oder vermindern, die aus dem Konsum von Alkohol, anderen psychoaktiven Substanzen oder potenziell abhängigkeits-erzeu¬genden Verhaltensweisen hervorgehen. Sucht Info Schweiz konzipiert und realisiert Präventionsprojekte, engagiert sich in der Gesundheitspolitik und der psychosozialen Forschung. Sie ist eine private, parteipolitisch unabhängige Organisation mit gemeinnützigem Zweck. Sucht Info Schweiz ist auf nationaler Ebene tätig und pflegt Kontakte zu Institutionen im Ausland. Wir treten daher auch unter den Bezeichnungen Addiction Info Suisse, Dipendenze Info Svizzera und Addiction Info Switzerland auf.]]></content:encoded>
			<category>Jugendliche</category>
			<category>Alkohol</category>
			<category>Stellungnahmen</category>
			<category>Pressemeldungen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 13:29:00 +0200</pubDate>
			
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